Insgesamt vier Todesopfer wurden mittlerweile offiziell bestätigt. Zu den Betroffenen zählen zwei Männer und eine Frau – ein 35-jähriger Mann und eine 55-jährige Frau, während eine weitere Frau, die nach einer Reanimation ins Krankenhaus geflogen wurde, dort ihren Verletzungen erlag. Ob deutsche Staatsangehörige unter den Opfern sind, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Die Suchaktion nach der vermissten Person dauerte bis in die späten Abendstunden, jedoch ohne Erfolg.
Die Rettungskräfte der Seenotrettung, unterstützt von einem Hubschrauber sowie Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, waren an den Einsätzen beteiligt. In den Tagen zuvor hatten die Behörden bereits vor hohen Wellen gewarnt.
Die staatliche Rundfunkanstalt RTVE wies darauf hin, dass bereits am Sonntag Warnungen zu gefährlichen Wellen ausgegeben worden waren. Diese Naturpools, die bei Urlaubern als Geheimtipp gelten, können bei rauer See in lebensbedrohliche Fallen verwandelt werden: Mächtige Wellen ziehen Menschen oft ins offene Meer, während starke Strömungen eine Rückkehr nahezu unmöglich machen. Vor wenigen Wochen hatte Teneriffa bereits ähnliche dramatische Vorfälle erlebt, bei denen ebenfalls Menschen ins Meer gespült wurden, was die Insel jetzt erneut in einen schweren Vorfall verwickelt hat.